Hinduismus Shayirham Kirupakarasarma

Ich akzeptiere alle Religionen
Ich bin als Hindu geboren. Außerdem gehöre ich in eine Priesterfamilie. Bei uns wird das Priesteramt von Generation zu Generation weitergegeben. Also bin ich auch Priester.

Meine Eltern kommen beide aus Sri Lanka. Sie sind in den 1990er Jahren wegen des Bürgerkriegs, der dort herrschte, hierher gezogen. Darum wurde ich in Hannover geboren.


In unserem Glauben spielt der Tempel eine große Rolle. Es ist wichtig, regelmäßig zur Andacht in den Tempel zu gehen. Als Priester habe ich eine wichtige Aufgabe bei der Andacht, und ich muss die hinduistischen Lehren weitergeben.

Im Hinduismus spielt auch der Umgang mit den Menschen und mit der Umwelt eine wichtige Rolle. Wir sollen die Menschen gut behandeln und nett und höflich zu ihnen sein. Die Natur und die Umwelt sollen wir schützen.

Ich gehe in den Tempel, um mich zu beruhigen. Der Tempel ist ein Ort, wo positive Energie herrscht. Wenn ich da hingehe, bekomme ich selber positive Energie und beruhige mich.
Als Hindu sollte ich jeden Tag dreimal beten. Wenn ich zur Schule gehe, kann ich nur einmal am Tag um 18 Uhr beten. Unser Tempel ist im Augenblick nur am Freitag, am Samstag und am Sonntag geöffnet. Also bete ich an den anderen Tagen zuhause.

In meiner Freizeit gehe ich oft Fußball spielen oder höre Musik mit Freunden. Wenn es kalt ist, machen wir gern mal ein Lagerfeuer.

Unter meinen Freunden sind Hindus, Christen und Muslime. In der Schule unterhalten wir uns im Werte-und-Normen- Unterricht manchmal über unsere Religion. Privat machen wir das auch, aber nicht so oft.
Hindus leben hauptsächlich in Indien und Sri Lanka. Ich hoffe, dass der Hinduismus sich weiter ausbreitet und überall anerkannt wird.


Sri Lanka ist eigentlich ein schönes Land, aber gleichzeitig sehr arm. Ich lebe gern in Deutschland. Ich besuche das Gymnasium und möchte Abitur machen. Danach möchte ich etwas Naturwissenschaftliches studieren.